Wasserwirtschaft

In diesem Universum existiert ein geheimnisvoller Stoff - ein Stoff, den es eigentlich gar nicht geben kann. Dieser besteht aus einer Verbindung von zwei Gasen, die zusammen folgende Flüssigkeit ergeben: Wasser.

Sofern keine großräumigen klimatischen Veränderungen auftreten, ist der globale Wasserkreislauf und die Verteilung des Wassers auf der Erde von der Natur vorgegeben. Da das Wasserdargebot eine existentielle  Grundlage darstellt, versucht der Mensch seit jeher dieses durch vielfältige Eingriffe zu nutzen. Gleichzeitig müssen aber auch Gefahren, welche vom Wasser ausgehen, abgewehrt oder beseitigt werden.

In dem andauernden Bestreben Wasser gezielt zu nutzen und zu verteilen, sehen einige Historiker sogar einen einflussreichen Faktor in Bezug zur zivilisatorischen und staatlichen Entwicklung in der Menschheitsgeschichte.

Wasserwirtschaft bezeichnet demnach die zielbewusste Ordnung aller menschlichen Eingriffe auf das ober- und unterirdische Wasser bezüglich Menge, Güte und Ökologie. Zudem werden alle Wasserfunktionen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander beachtet und für eine ganzheitliche Funktionsoptimierung gesorgt.

Wasserbau

Da die Bauwerke und Maßnahmen des Wasserbaus differierende Zwecke verfolgen, dient eine Großzahl der Bauwerke einer Mehrzwecknutzung und sind nur in den seltensten Fällen punktuell. In der Regel haben sie linienförmige (beispielsweise bei Änderung der Wasserspiegellage in einem Fließgewässer) oder flächige (z.B. bei Änderung von Grundwasserständen) Auswirkungen.

Unter wasserbaulicher Planung kann deshalb heutzutage in erster Linie wasserwirtschaftliche Planung, die in Wechselbeziehung mit der Umwelt und sozio-ökonomischen Gegebenheiten steht, verstanden werden. Daneben existiert aber auch die konstruktive, wasserbauliche Planung von Einzelbauwerken, die neben der Erfüllung der gewünschten Funktionen auch ökologische, ökonomische, landschaftliche und städtebauliche Aspekte berücksichtigen muss.

Leistungsprofil Wasserbau

Hochwasserschutz

Der Begriff Hochwasserschutz steht für die Summe aller Maßnahmen, die zum Schutz der Bevölkerung und  Sachgütern vor Hochwasser dienen. Dabei handelt es sich insbesondere um technische Maßnahmen, den natürlichen Rückhalt der Wassermengen und Maßnahmen der weitergehenden Vorsorge.

Der Bereich des technischen Hochwasserschutzes setzt sich insbesondere für Fließgewässer aus den Bereichen Rückhaltung und Objektschutz zusammen. Typische Instrumente in diesem Fachgebiet sind Rückhaltebecken und lineare Bauwerke entlang des Gewässers, die das Ausufern in gefährdete Bereiche verhindern.

Landwirtschaftliche Förderung für extensivere Nutzungskonzepte, Maßnahmen zur Entsiegelung und dezentrale Regenwasserbewirtschaftung fungieren als Anreizmechanismen um den natürlichen Rückhalt von Wassermengen zu gewährleisten. Sie dienen darüber hinaus aber auch zur Unterstützung einer natürlichen Gewässerentwicklung. 

Leistungsprofil Hochwasserschutz

Siedlungswasserwirtschaft

Im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft steht der Umgang mit Trinkwasser, Betriebswasser, Abwasser und Niederschlagswasser im Umfeld von Siedlungen im Fokus.

Die einzelnen Sektoren der Trink- und Brauchwasserversorgung beschäftigen sich mit Wassergewinnung, Wasseraufbereitung, Wasserspeicherung, Wasserförderung und Wasserverteilung. Die Abwasserentsorgung untergliedert sich in die Abwasserableitung, die Abwasserbehandlung und die Klärschlammbehandlung.

Um Siedlungsbereiche und Verkehrswege vor der Beeinträchtigung von Niederschlägen zu schützen, werden Niederschlagsentwässerungsanlagen errichtet. Um zu verhindern, dass durch die größeren Mengen des Regenwassers in die Vorfluter die Hochwassergefahr erhöht wird, sucht die Regenwasserbewirtschaftung stetig nach Lösungsmöglichkeiten, diesem Prozess entgegenzuwirken. Die Siedlungswasserwirtschaft ist deshalb eng mit dem Bereich des Hochwasserschutzes vernetzt.

Leistungsprofil Siedlungswasserwirtschaft

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